Ernährungsgewohnheiten

Unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten 100 Jahren im Vergleich zu den 10 Millionen vorher drastisch verändert. Im Jahr 1900 wurden in Deutschland pro Jahr und Kopf ca. 150 kg Brot, 200 kg Kartoffeln, 30 kg Fleisch und 16 kg Speisefette verbraucht. Die Anteile veränderten sich im Jahr 2000 auf ca. 90 kg Brot, 100 kg Kartoffeln, 70 kg Fleisch und 30 kg Speisefette. Die Kohlenhydrate  haben sich also nahezu halbiert, während sich Eiweiß  und Fett verdoppelten. Gleichzeitig wurde das Mehl immer weißer, also ballastoffärmer. Genußmittel wie Alkohol und Zucker lieferten zunehmend leere Kalorien, ohne Vitamine und Mineralstoffe.

Vitamine und Mineralstoffe , wie auch Ballaststoffe sind mit der normalen Nahrung zunehmend schwieriger zu bekommen. Industrielle Anbaumethoden in der Landwirtschaft haben die Böden stark ausgelaugt. Der Mineralstoffanteil im Getreide hat sich mehr als halbiert. Durch längere Lagerung und "Auskochen" der Lebensmittel in den Kantinen gehen zu viel wertvolle Vitamine verloren. Fast-Food-Restaurants und Tiefkühlkost zu Hause besorgen uns den Rest an Nährstoffdefiziten.

Der menschliche Organismus konnte mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Er reagierte mit den sogenannten Zivilisationskrankheiten und Übergewicht.


Kohlenhydrate


Eiweiß


Fett


Vitamine


Mineralstoffe


Ballaststoffe


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